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das Kurbad in Oberschlema 1928 ------------------------------------------------------- das stärkste Radiumbad der Welt

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aus einem kleinen Erzgebirgsdorf sollte das stärkste Radiumbad der Welt werden...


Als in den Jahren 1908 bis 1912 im Oberschlemaer Marx-Semler-Stolln starke Radonquellen erschlossen werden konnten, entwickelte sich nach 1918 rasch das stärkste Radiumbad der Welt. Die Badverwaltung warb mit Bade-, Trink- und Einatmungskuren und dem Versand radioaktiver Wässer zu Trinkkuren. Nur zehn Jahre nach seiner Gründung gehörte es zu den bedeutendsten deutschen Kurorten (über 17.000 Kurgästen im Jahr 1943). Ab dem 31. Oktober 1924 durfte die Gemeinde Oberschlema, mit Zustimmung des Innenministeriums, den Titel „Radiumbad Oberschlema“ führen.

Der Kurbetrieb im Kurbad Oberschlema währte ganze 28 Jahre, von 1918 bis 1946. Seinen Ruhm verdankte Oberschlema dem gewaltigen Heilerfolg seiner überragenden Quellen, welche die stärkste natürliche Radonkonzentration der Welt besaßen.

Der Abbau des Uranerzes durch die AG Wismut ließ den Badeort verkümmern. Die Zerstörungen durch den Bergbau waren so gewaltig, dass die Hoffnungen auf eine Rückkehr zu einem Kurbetrieb zerschlagen schienen.

Doch immer gibt es Menschen, die Visionen haben. So konnte 1998 das neue Radonbad „Actinon“ eröffnen. Wie Phönix aus der Asche war Bad Schlema durch das Engagement seiner Bürger und die Zuversicht in die Heilkräfte des Wassers wieder erstanden.

1998 wurden die radonhaltigen Quellen staatlich anerkannt und das Prädikat"Ort mit Heilquellenkurbetrieb" verliehen. Am 29.10.2004 erhielt Schlema das Prädikat "Radonheilbad".

Im Gesundheitsbad "Actinon", das in direkter Nachbarschaft unseres Hotels zu finden ist, können Sie die gesundheitsfördernde Wirkung des Radiumbades durch vielfältige Heil-und Behandlungsangebote ameigenen Körper spüren.

Luftbild vom Gesundheitsbad ACTINON mit dem überdachten Weg vom Hotel zum Bad

Schmerzen lindern mit Radon

 

Bei Erkrankungen des Bewegungsapparates, chronischen Schmerzzuständen, Arthrosen oder rheumatischen Beschwerden werden oftmals Radonbäder als eine schmerzlindernde und auch längerfristig sehr erfolgversprechende Behandlungsmöglichkeit eingesetzt. Radon ist ein natürliches Heilmittel und ein Stimulus zur funktionellen Reaktivierung körpereigener Selbstheilkräfte. Das Immunsystem wird gestärkt, Schmerzen gelindert, Entzündungen geheilt. Enzyme, die freie Radikale auffangen, werden angeregt, um damit zum allgemeinen Wohlbefinden beizutragen.

Im Kurmittelhaus Bad Schlema können Radonanwendungen im Rahmen einer ambulanten Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahme (ambulante Badekur) sowie als Privatzahler genutzt werden. Es werden Radonwannenbäder und Radontrockengasbäder angeboten. Empfohlen ist eine Behandlungsserie von neun bis zwölf Bädern. Dabei ist zu beachten, dass zu den Radonanwendungen stets eine
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vorgelegt werden muss.


Anmeldung zu den Behandlungen: Tel.: 03771 215528 

Indikationen von Radonanwendungen


A. ERKRANKUNGEN DES BEWEGUNGSAPPARATES UND CHRONISCHE SCHMERZZUSTÄNDE
1. chronische entzündlich-rheumatische Erkrankungen, insbesondere:
    Morbus Bechterew und andere Spondylarthropathien
    chronische Polyarthritis (Rheumatoide Arthritis)
    chronische Arthritis urica
    psoriasisarthropathie
2. degenerative Erkrankungen der Gelenke (Arthrosen)
3. degenerative Erkrankungen der Wirbelsäule (Spondylosen, Spondylarthrosen, Osteochondrosen)
    einschließlich Zustand nach Bandscheibenoperation
4. Osteoporose
5. Weichteilrheumatismus, Fibromyalgie-Syndrom
6. chronische Folgen von Unfall- und Sportverletzungen
7. Zustand nach orthopädischen Operationen
8. Neuralgien, Neuritiden, Polyneuropathien

B. STÖRUNGEN DER REGENERATION, ZIRKULATION UND IMMUNOLOGISCHEN BALANCE DER HAUT
1. schlecht heilende Wunden, insbesondere Ulcus cruris
2. Neurodermitis
3. Psoriasis
4. Sklerodermie
5. periphere Durchblutungsstörungen leichten Grades

C. ERKRANKUNGEN DER ATEMWEGE
1. Asthma bronchiale
2. chronisch-obstruktive Lungenerkrankung
3. Rhinitis allergica
4. chronische Sinusitis

D. PRAEKLIMAKTERISCHE UND KLIMAKTERISCHE BESCHWERDEN

E. GEROPROPHYLAXE

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